SolarWorld No. 1 Blog

Einträge zur American Solar Challenge 2010

Das Ziel im Blick: Sweet Home Chicago

27. Juni 2010
Regen am Morgen vor der letzten Etappe
Siebter und letzter Renntag: Ein ungewohntes Geräusch weckt uns am frühen Morgen – es regnet tatsächlich. Seit Beginn des Rennens gab es nur strahlend blauen Himmel, kaum Wolken und deutlich über 30° Celsius. Und nun ist der Himmel grau und bedeckt. Ein kleiner Schimmer Hoffnung keimt, dass die anderen Teams mit wenig Sonne schlechter zurechtkommen als wir. Doch bereits zur Startaufstellung hat sich die Sonne wieder durch das Grau gefressen und kurze Zeit später sind nur noch wenige Wolken am Himmel. Gut für die Solarautos – aber leider auch für alle. mehr

Motorwechsel am Mississippi

25. und 26. Juni 2010
Wackelkontakt verhindert Start im Feld
Fünfter Renntag: Da spult man hunderte Testkilometer runter, kontrolliert alles mehrfach, ist perfekt vorbereitet und dann bringt einen ein einfacher Wackelkontakt aus der Reihe. Alle Solarcars standen schon in Startaufstellung: Um Punkt 9.00 Uhr geht Michigan als erster über die Startlinie, die anderen folgen im Minutentakt. Als drittes rollt SolarWorldNo.1 an den Start, aber das rollen ist mehr ein ruckeln, der Racer kommt nicht wirklich vom Fleck und der Motor macht merkwürdige Geräusche. Das Team kommt sofort zur Hilfe, schiebt den Racer an die Seite öffnet die Oberschale, versucht durch schnelles Eingreifen No.1 in Gang zu kriegen. Aber schon sind 30 Sekunden um – der Starter wird nervös, räumt dem Team noch wenige Sekunden ein – 2 Studenten heben No.1 vorne an versuchen das Antriebsrad zu drehen doch da ist nichts zu machen. mehr

Über Jefferson City nach Rolla: It´s Awesome

23. und 24. Juni
Mit neuem Motor übern See - SolarWorldNo.1 hält trotz Probleme die Position
It´s awesome – bleibt der meist gehörte Kommentar zu SolarWorldNo.1 , gerade auch von unseren Wettbewerbern. Bei jedem Checkpoint und den Stagestops ist der Veranstalter bemüht, die Solarrennautos zusammen zu halten und Sie gemeinsam der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bei dieser Art „Schönheitswettbewerb“ liegt SolarWorldNo.1 immer an erster Stelle. Dies findet auch die die Ente aus dem Team Missouri, die dort als Glücksbringer mitfährt. Auf der Strecke hat es No.1 noch nicht bis ganz vorne geschafft. Dabei begann der Start in Topeka äußerst vielversprechend ... mehr

Erster Stagestop: Topeka, der Regen und die Batterien

22. Juni
SolarWorldNo.1 erreicht den ersten Stagestop in der Hauptstadt von Kansas. Über dem weiten flachen Land sieht man den Regen besser kommen. Eine bedrohlich dunkle Schlechtwetterfront rückt von Norden her an. Das Team hatte solch einen Umschwung befürchtet und demzufolge die Fahrtgeschwindigkeit von SolarWorldNo.1 gedrosselt, damit weniger Strom verbraucht und somit mehr in den Batterien für „schlechte Zeiten“ über ist. Dabei hatte der Tag so gut begonnen, der frühe Start verlief reibungslos. SolarWorldNo.1 stand direkt an der Auffahrt zum Highway und konnte sich sogleich in den fließenden Verkehr einreihen. Es fehlten nur 130 Meilen bis zum Stagestop und nun der schwarze Himmel.mehr

Das Rennen beginnt: Start von der Verfolgerposition

21. Juni
High Noon in Broken Arrows – genau den höchsten Stand der Sonne wählten die Veranstalter als Zeitpunkt für den Start der American Solar Challenge 2010. Und welche Kraft sie entfacht spürt man hier in Oklahoma, der Mitte Amerikas bei 36° C besonders deutlich. Eine Woche vorher fand in Texas das Qualifying auf einer abgeschlossenen Rennstrecke statt. 3 Tage lang wurden die Solarautos auf dem Track gefordert und die wenigsten meisterten diese Prüfung so gut wie SolarWorldNo.1 – denn hier kamen die deutschen Ingenieurs-Tugenden wie Robustheit, Langlebigkeit und damit Nachhaltigkeit voll zum Tragen. Da SolarWorldNo.1 nur zum Reifenwechsel in die Box musste, verloren die Wettbewerber durch teils zahlreiche kleine Reparaturen viel Zeit. Trotzdem große Schrecksekunde als eine starke Böe plötzlich den Racer packt und herumwirbelnd. Der machtlose Fahrer muss mit ansehen, wie sein Auto einfach umgesetzt wird und dabei auf auf die Seite kippt. mehr

Der erste Renntag zur Qualifikation: Runde um Runde

16. Juni
Erster Renntag des dreitägigen "Formula Sun Grand Prix", Qualifying für das Straßenrennen der American Solar Challenge 2010 und gleichzeitig eigenständige Rennveranstaltung. Wer bei der ASC mitfahren will, muss hier an mindestens einem der drei Tage mehr als 100 Runden schaffen. Gewinnen und damit bei der ASC von der Pole Position starten wird das Team mit den meisten Runden oder Meilen in drei Tagen. mehr

Erfolgreiche Testphase: Alles im grünen Bereich

14. Juni
Der Tag bricht an. Bei einer frischen Brise trifft sich das Team auf dem Parkplatz vor der Unterkunft, um sofort loszufahren. Heute wird sich zeigen, ob sich die Mühen der vergangenen Tage auszahlen. mehr

Tests laufen: Abspecken

11. Juni
Nach den letzten Testwochen steht fest: SolarWorld Nr.1 ist renntauglich. Die Erwartungen im Team sind hoch. Nils Stentenbach ganz verhalten: "Also einen Platz unter den ersten Drei möchte man ja schon …, ne?". Doch die Studenten wissen, dass es um viel mehr geht als nur Geschwindigkeit. Die letzten beiden Tage auf der Ranch werden nicht allein mit Packen und Aufräumen von Haus und Begleitfahrzeugen verbracht. Alle Bemühungen gelten einem effizienten Interieur des Solarcars. Ein wenig Material an mechanischen Hebeln abgenommen, den Kabelbaum im Array vereinfacht. Dazu neue Öffnungen in den Innenwänden für kürzere Lüfterschläuche. Schon ist das Auto wieder ein ganzes Kilogramm leichter. mehr

Tücken im Detail

10. Juni
Die Entwicklungsgrundsätze im Solarcar-Projekt sind bekannt: Es darf nichts wiegen, nichts kosten, keinen Platz und dazu noch weniger Energie verbrauchen. Konzept und Design dürfen natürlich trotzdem nicht fehlen. mehr

Stürmische Zeiten

7. Juni
Wie in einem Katastrophenfilm wird das Team am Mittwochnachmittag von örtlichen Radiosendern vor einem aufkommenden Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 100 km/h über Nordtexas gewarnt. Schnell wird beschlossen, dass es das Sicherste sei, das 300.000 Euro teure Solararray im Container zu verstauen, um eventuellen Schäden durch den Sturm vorzubeugen. Zum Glück stellte sich jedoch kurze Zeit später bereits heraus, dass der Sturm westlich von Anna an der Ranch vorbeiziehen wird, und das Team somit doch keine abgedeckten Dächer oder herumfliegende Kühe zu erwarten hat. mehr

Hard work pays off!

1. Juni
Mit Ernüchterung starren Matthias Wiemers und Andrej Willms auf das aktuelle Regenradar. Sonnig und warm sollte es sein. Aber draussen regnet es aus vollen Eimern. Am Abend zuvor sah sich der Administrator des mitgebrachten Servers Michael Düde schon dazu gezwungen, alle Leitungen des Rechners zu kappen und ihn so vor dem hereinbrechenden Gewitter zu schützen. mehr

Einreise mit Hindernissen

28. Mai
Jeder Weltreisende weiß, dass Einreisen in die Vereinigten Staaten von Amerika immer mit einem mulmigen Gefühl im Bauch verbunden sind. Das "Deparment of Homeland Security" kennt keinerlei Toleranz und ist völlig humorlos, wenn es gilt, das Gepäck und die dazugehörigen Personen in Augenschein zu nehmen. Zudem müssen ja schon beim Abflug die strengen Bestimmungen für das Fluggepäck eingehalten werden. Der Elektrik-Chef des Teams, Felix Burmeister, hatte sich eigentlich zu dem Thema schlau gemacht, um z.B. zu wissen, wie viele Akkus wie verpackt im Handgepäck sein dürfen. Trotzdem wurde es beim Abflug dem Sicherheitsbeamten bei der Ansicht der Röntgenbilder des Gepäcks im wahrsten Sinne des Wortes zu bunt. Diverse Elektronikkomponenten mussten in Deutschland bleiben. mehr

Die Ranch ist vorbereitet

26. Mai
Nachdem das dreiköpfige Vorabteam bereits am 17.05.2010 in Chicago gelandet ist, um die etwa 2.000 km lange Strecke in umgekehrter Richtung mit GPS aufzuzeichnen, konnte ein zweites Team am 22. Mai den von DHL geflogenen SolarWorld No. 1 Anhänger in Houston abholen. mehr

SolarWorld No.1 wieder auf amerikanischen Highways unterwegs

18. Mai
Am 20. Juni 2010 fällt der Startschuss für den diesjährigen Wettbewerb der Sonnenwagen auf dem Nordamerikanischen Kontinent. Mit knapp 2.000 Kilometern deutlich kürzer als vor zwei Jahren geht die Strecke diesmal von Tulsa im Staat Oklahoma über Kansas und Missouri nach Naperville, einem Vorort von Chicago. mehr

Einträge zur Global Green Challange 2009 in Australien

Finish Line!

October 30th
Very early in the morning around 4.30 a.m. a road train forced us to move the Moho. The team was waking up one after the other and got ready for the final day. more

From Dusk till Dawn (Video-Post 4)

October 29th
With our little detour and the frictionless ride of SolarWorldNo.1 we were 750 kilometres behind the team. But the early bird catches the worm: 6 a.m. the dawn is breaking at the mystic Ayers Rock, just a quick coffee and we hit the road to chase the SolarWorldNo.1. So we drove all day, just taking breaks for gas, coffee and sandwiches. Passing the lunar landscape of Coober Pedy all the way down on Stuart Highway till we finally arrived at the team’s campsite for the night, which was ca. 35 kilometres away of Port Augusta. more

Back on Track

October 28th
Alice Springs! In the morning around 8:30 a.m., SolarWorld No.1 entered the beautiful place in the middle of the desert. The crew used the obligatory half-an-hour check point at the Crown Plaza to shower off the red desert dust. With a coffee and a couple of Muffins SolarWorld No.1 hit the road again. Again, an easy, smooth trip without any incidents was laying in front of the team. more

Hit the road if you can (Video-Post 3)

October 27th
Good morning sleepy, small Tennant Creek! There was one tyre shop in town, of which we tried to get a new spare wheel for the Moho from. Instead with the tyre we walked away with “I don’t have it now, come back tomorrow at 11 a.m. or go to Alice Springs”, which was 500 kilometres away. SolarWorldNo.1 was about to enter Tennant Creek so we decided to take the risk and move on with the team to Alice Springs. more

Tired Tyres

October 26th
Business as usual: Getting up at 4.30 a.m., setting up everything to charge the racer with sun power. Precisely at 8 a.m. lead, racer and chaser started moving – when the racer suddenly stopped: A flat tyre, which could not be fixed without the help of the BO Cruiser team, another team of the Bochum University. Important 45 minutes were lost so that SolarWorldNo.1 only arrived mid-day in Dunmarra. For the rest of the trip sun was on our side when we arrived at this night’s campsite ca. five kilometres off Banka Banka. While the crew adjusted the racer’s top towards the sun, strategy team member Andrej finished his end-of-the-day-analysis: “Despite the breakdown in the beginning, we managed to drive 510 kilometres – 50 kilometres less than planned. The tail wind was beneficial, but later on we had to face dust clouds and strong head and cross winds.” Not every team was able to cope with the wind: Team Umicore, which has already faced technical problems at the qualifying, was caught by a wind and crashed. For them the race was over, collecting the car’s pieces. more

Video-Post 2

October 25th
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Video-Post 1

October 24th
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It IS a challenge!

October 23rd, 8.30 a.m. local time
Today the qualifying of this year’s “Global Green Challenge” kicked off in Darwin, Australia – at that time nobody expected that this was going to be such a thrilling and tough experience. Amongst 35 teams from 15 countries, the Solar Racer Number 1 team fought for the participation in the 3,000 kilometre-challenge across the country, from Darwin to Adelaide. more