Erfolgreiches noch besser machen
Vorne mitzufahren bedeutet, sich ständig zu verbessern, einen kontinuierlichen Prozess von Innovation und Kontrolle anzustreben und dabei die Messlatte immer höher zu setzen. Für das amerikanische Rennen heißt das zum einen, die Performance zu steigern und zum anderen den Regeln der NASC gerecht zu werden.
Der 6 m² große Solargenerator wird abgenommen, zerlegt, die einzelnen Zellen geprüft und nach ihrer Leistung sortiert. Eine Neu-Positionierung der Zellen sorgt für eine Anpassung ihrer Leistung an die Einstrahlungsverhältnisse des amerikanischen Sonnenlichts. Dabei muss zeitgleich die Allwettertauglichkeit von SolarWorldNo.1 sichergestellt werden, d.h. die Zuleitungen zu jeder Zelle müssen abgedichtet, die gesamte Elektronik vor eindringendem Wasser geschützt werden. Auch die Anbringung eines Scheibenwischers muss überlegt werden.
Die Lithium-Ionen-Akkus bekommen ein neues Management-System und werden ab jetzt aktiv gekühlt. Um den Sicherheitsanforderungen der Amerikaner gerecht zu werden, muss der Überrollbügel versteift und der Einstiegsmechanismus so optimiert werden, dass ein Ausstieg in weniger als 10 Sekunden erfolgen kann. Eine gelbe Signalleuchte auf dem Dach wird die Sicherheit im fließenden Verkehr erhöhen.
Zuletzt wird sogar der Sound von SolarWorldNo.1 verbessert: das Reglement verlangt eine lautere Hupe. Damit wird der Racer auch in größerer Entfernung gut zu hören sein.
Technische Daten
| Länge | 5 m |
| Breite | 1,80 m |
| Gewicht | 200 kg |
| Solarzellen | 6 m² |
| Höchstgeschwindigkeit | ~ 120 km/h |
| Durchschnittliche Geschwindigkeit auf einer Strecke von 3.000 km | ~ 85 km/h |
